Where healing begins - wo Heilung beginnt (Awakening Curriculum)

 If you grew up with narcissistic abuse, a toxic childhood, or a dysfunctional family,

there’s often an undercurrent running your life.

A quiet sense of fear.
Shame.
Guilt.
The feeling of being “too much” and yet never enough.

You may have done years of therapy.
Read the books.
Watched all the videos.
And still—something feels off.

That’s because most healing work speaks to the 5% of you:
your conscious mind, your stories, your understanding.

But 95% of you lives in the body.
In a nervous system shaped before you had words.
In sensations, contractions, and survival patterns formed early in life.

Trauma isn’t stored as memories.
It’s stored as felt experience.

Healing doesn’t begin by fixing the story.
It begins by putting the story down
and gently turning toward what’s actually happening now.

A tightness.
A contraction.
A wave of fear or shame.

Without trying to change it.
Without soothing it away.
Without explaining it.

Just staying.
Curious.
Present.

When you do that, you discover something essential:
the sensation is real —
but it’s not everything.

It doesn’t fill your whole body.
It’s not in your ears.
It’s not in your toes.

And because it’s not everything,
it can move.
It can change.
It can pass.

This is where real healing begins.

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Wenn du aus narzisstischem Missbrauch, einer toxischen Kindheit oder einer dysfunktionalen Familie kommst,
gibt es oft eine Strömung unter der Oberfläche, die dein ganzes Leben lenkt.

Ein leises Gefühl von Angst.
Scham.
Schuld.
Das Empfinden, zu viel zu sein – und gleichzeitig nie genug.

Vielleicht hast du jahrelang Therapie gemacht.
Bücher gelesen.
Videos geschaut.
Und trotzdem fühlt sich etwas grundlegend nicht stimmig an.

Das liegt daran, dass sich die meiste Arbeit an die 5 % richtet –
an den bewussten Verstand, an Geschichten und Einsichten.

Aber 95 % von dir leben im Körper.
Im Nervensystem.
In Mustern, die entstanden sind, lange bevor es Worte gab.

Trauma ist nicht als Erinnerung gespeichert.
Es ist als Empfindung gespeichert.

Heilung beginnt nicht damit, die Geschichte zu reparieren.
Sie beginnt damit, die Geschichte beiseitezulegen
und sich dem zuzuwenden, was jetzt da ist.

Eine Enge.
Eine Kontraktion.
Angst, Scham oder Schuld im Körper.

Ohne sie wegzumachen.
Ohne sie zu beruhigen.
Ohne sie zu erklären.

Einfach bleiben.
Neugierig.
Anwesend.

Dann zeigt sich etwas Entscheidendes:
Die Empfindung ist real –
aber sie ist nicht alles.

Sie füllt nicht den ganzen Körper.
Sie ist nicht in den Ohren.
Sie ist nicht in den Zehen.

Und genau deshalb kann sie sich bewegen.
Sich verändern.
Vorübergehen.

Hier beginnt echte Heilung.

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