Nowhere to hide - Nirgends, wo man etwas verstecken könnte (Angeo DiLullo)

With real “no-self” realization, there’s nowhere to hide anything—trauma, delusions, resistance. Everything that was once filtered through the self is now fully present. The emotions, the resistance, the unresolved trauma—all of it is front and center.
Without the self as a filter, your experience is unmitigated. You feel everything fully, immediately. If you’ve done trauma work before, the transition is smoother. If not, everything will still surface, but it may be more challenging and intense. The process happens naturally, though it can be uncomfortable. You’re forced to deal with whatever arises—there’s no hiding, no container for it anymore.
So, I don’t make distinctions between shadow work, trauma work, and insight work in practice. When working with people through the awakening process, I simply work with whatever arises. Beyond that, the process is just experience unfolding—whatever is here is here, and there’s nothing else that could or should be present

art: catherine hyde

Bei echter „Nicht-Selbst“-Erkenntnis gibt es keinen Ort, an dem man etwas verbergen könnte – weder Traumata, Wahnvorstellungen noch Widerstände. Alles, was zuvor durch das Selbst gefiltert wurde, ist nun vollständig präsent. Die Emotionen, der Widerstand, die unverarbeiteten Traumata – alles steht im Vordergrund.

Ohne das Selbst als Filter ist die Erfahrung ungefiltert. Man fühlt alles vollständig und unmittelbar. Wenn man zuvor Traumaarbeit geleistet hat, verläuft der Übergang reibungsloser. Wenn nicht, kommt trotzdem alles hoch, aber es kann intensiver und herausfordernder sein. Der Prozess geschieht auf natürliche Weise, auch wenn er unangenehm sein kann. Man ist gezwungen, sich allem zu stellen – es gibt kein Verstecken mehr, keinen sicheren Container.

Ich unterscheide also in der Praxis nicht zwischen Schattenarbeit, Traumaarbeit und Einsichtarbeit. Wenn ich mit Menschen im Erwachensprozess arbeite, gehe ich einfach mit dem, was sich zeigt. Abgesehen davon entfaltet sich der Prozess einfach als Erfahrung – was hier ist, ist hier, und es gibt nichts anderes, das sein könnte oder sollte.

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